Kinderschutz, von Anfang an eingebaut.

Maiora ist ein in Europa entstandener Messenger für Kinder und Familien und funktioniert auch ohne eigenes Smartphone: keine Fremden, kein Feed, keine Werbung, und niemand liest mit. Wir suchen Organisationen, die sich mit Kindern und digitalen Medien befassen, um Maiora zu prüfen, mit Familien zu erproben und zu den Eltern zu bringen, die es brauchen.

Der Druck kommt von der Klasse, nicht vom Kind.

Die meisten Eltern würden das erste Smartphone gern hinauszögern. Nachgeben lässt sie die Sorge, dass ihr Kind als einziges in der Klasse außen vor bleibt. Der Kompromiss ist dann oft das WhatsApp von Mama oder Papa.

In Deutschland bekommen Kinder ihr erstes eigenes Smartphone im Schnitt mit 9 Jahren, und kein einziges befragtes Elternteil will ganz darauf verzichten.
Bitkom, „Eltern in der digitalen Welt“, 2025
17 % der 6- bis 9-Jährigen haben ein eigenes Smartphone, bei den 10- bis 12-Jährigen sind es schon 76 %. Der Sprung fällt in die Zeit des Schulwechsels.
Bitkom Research, Dezember 2024
In der EU halten 92 % der Menschen einen stärkeren Schutz von Kindern im Netz für eine politische Priorität.
Eurobarometer Spezial, Digitale Dekade 2026

Was die Forschung fordert, schon eingebaut

Studien und Umfragen nennen immer wieder dieselben wenigen Maßnahmen. In Maiora sind sie keine Einstellungen zum Einschalten: So funktioniert die App.

Kinder vor Fremden schützen: 70 % der Europäer zählen Cybergrooming und sexuelle Ausbeutung zu den größten Risiken in sozialen Medien (Eurobarometer, 2026).
Niemand erreicht ein Kind, bevor ein Elternteil zugestimmt hat. Kinderkonten lassen sich weder über die Telefonnummer noch über Kontaktlisten finden.
Private Profile von Anfang an.
Es gibt überhaupt keine öffentlichen Profile. Ein Kind ist nur für die Menschen sichtbar, die seine Eltern freigegeben haben.
Grenzen für endloses Scrollen und übermäßige Nutzung.
Kein Feed, keine Empfehlungen, keine Streaks und keine Lesebestätigungen: Nichts soll ein Kind am Bildschirm halten.
Verbote haben ihren Preis: Ein Kind ohne Handy bleibt leicht außen vor.
Ein eigenes Smartphone ist nicht nötig: Das Konto des Kindes läuft auf dem Smartphone der Eltern oder einem Familien-Tablet, so bleibt es Teil des Klassenchats.
Schrittweiser Zugang, mit den Eltern, vor der Selbstständigkeit.
Eltern entscheiden über Kontakte, Gruppen und darüber, was in jeder Gruppe erlaubt ist, und geben Schritt für Schritt mehr Freiheit. Mit 18 gehört das Konto dem Kind.

Der von der EU-Kommission im September 2026 vorgeschlagene EU KIDS Act fordert genau das: standardmäßig private Profile, kein endloses Scrollen und keine Streaks, keine unerwünschte Kontaktaufnahme durch Fremde, einfache Möglichkeiten zum Blockieren und Stummschalten und Werkzeuge für Eltern, die ihr eigenes Smartphone an ein Kind weitergeben. Maiora funktioniert bereits so. Nutzungsgrenzen, nach Zeit oder nach Anzahl der Nachrichten, wollen wir gemeinsam mit den Familien festlegen, statt sie von Anfang an vorzugeben.

In Kontakt bleiben, ohne eigenes Handy.

Kein eigenes Handy nötig

Das Konto eines Kindes läuft auf dem Smartphone der Eltern oder einem Familien-Tablet, ohne SIM-Karte und ohne Telefonnummer. Mehrere Konten teilen sich ein Gerät, und die Rückgabe ist ein Fingertipp.

Eltern entscheiden, wer

Jede Kontaktanfrage geht zuerst an ein Elternteil, in beide Richtungen. Fremde können ein Kind weder finden noch anschreiben.

Privat, nicht überwacht

Nachrichten sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Wir können sie nicht lesen, und unsere Server durchsuchen sie nie. Sicherheit entsteht dadurch, wer ein Kind erreichen kann, nicht durch Überwachung dessen, was es schreibt. Denn Kinder, die wissen, dass mitgelesen wird, verlagern ihre Gespräche einfach dorthin, wo Erwachsene nicht helfen können.

Was geteilt wird, bleibt im Chat

Nachrichten lassen sich nicht weiterleiten. Unter Android sind Screenshots der Chats eines Kindes gesperrt; auf dem iPhone, wo Apps Screenshots nicht sperren können, verbirgt Maiora den Chat bei Bildschirmaufnahme und Bildschirmspiegelung.

Maiora ist nicht

Keine öffentlichen Profile, keine Empfehlungen, nichts, was ein Kind zum Weiterscrollen bringen soll. Wir lassen auch Funktionen weg, die Druck erzeugen, wie Lesebestätigungen: Ein Kind soll nicht das Gefühl haben, sofort antworten zu müssen. Maiora ist ein Messenger für die Menschen, die ein Kind schon kennt, und sonst nichts.

Eine Welt, die mit dem Kind wächst

In dem Tempo, das die Eltern bestimmen: zuerst die Familie auf einem gemeinsamen Tablet, dann enge Freunde, dann Gruppen, dann mehr Freiheit, bis das Konto mit 18 dem Kind gehört. Was Eltern entscheiden und jederzeit ändern können:

  • Wer das Kind kontaktieren darf, oder ob es Freunde selbst hinzufügen darf
  • Welchen Gruppen es beitritt
  • Was in jeder Gruppe erlaubt ist: Fotos und Videos, Sprachnachrichten, Links, Dateien
  • Wann es mehr Freiheit gibt, Schritt für Schritt
Der Tutoring-Bereich eines Elternteils mit einer Kontaktanfrage für das Kind, die auf Freigabe wartet Die Elternansicht einer Gruppe: was das Kind dort teilen darf, Links ausgeschaltet, und wer Mitglied ist

Unsere Zusagen

Was eine Organisation wissen muss, bevor sie ihren Namen neben unseren setzt.

Keine Werbung, kein Verkauf von Daten. Niemals.

Wir zeigen keine Werbung, erstellen keine Profile und verkaufen keine Daten, weder heute noch später.

Die Daten bleiben in der EU.

Maiora wird in der EU entworfen, entwickelt und gehostet, nach EU-Recht. Nachrichten werden nach 14 Tagen von den Servern gelöscht und liegen dort ohnehin nur verschlüsselt.

Niemand liest mit.

Nachrichten sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt: Weder Eltern noch wir noch sonst jemand können sie lesen.

Offen für unabhängige Prüfung.

Fachleute und Prüfer sind willkommen, sich anzusehen, wie Maiora funktioniert und wie es Kinder schützt.

Unabhängig.

Eigenfinanziert und von keiner Plattform kontrolliert: Wir sind den Familien verpflichtet, nicht Investoren.

Tutoring, immer kostenlos

Chats, Gruppen und Sicherheitseinstellungen bleiben immer kostenlos. Wenn wir künftig kostenpflichtige Funktionen einführen, sind das nur Extras für alle, die mehr möchten, und für alle, die das Projekt unterstützen wollen.

Gemacht, damit Kinder es mögen.

Eltern kennen den Moment: Das Kind probiert die „sichere“ App, verdreht die Augen und will doch lieber WhatsApp. Maiora ist ein vollständiger, sorgfältig gestalteter Messenger, der Spaß macht: Gruppenchats, Sprachnachrichten mit Filtern, Sticker, Fotos und Videos, Sprach- und Videoanrufe, Umfragen und Chat-Effekte wie Herbstlaub oder Schnee, das über den Bildschirm fällt. Denn Sicherheit ergibt nur Sinn, wenn Kinder die App auch nutzen wollen.

Zusammenarbeiten

Drei Schritte, jeder ein Stück weiter als der vorige, ohne Kosten und ohne Exklusivität.

Schritt 1

Maiora kennenlernen

Ein Gespräch mit Ihnen und Ihren Fachleuten. Wir zeigen Ihnen Maiora, erklären, wie es funktioniert und warum, und hören uns Ihre Kritik an: was Sie überzeugt, was Sie beunruhigt, was fehlt. Persönlich oder per Videoanruf.

Schritt 2

Mit Familien erproben

Ein Pilotprojekt mit Familien aus Ihrem Netzwerk, zum Beispiel einer Klasse oder einem Elternverein. Wir richten alles ein und begleiten jede Familie; Eltern können mit erfundenen Kinderkonten beginnen, bevor ein echtes Kind beteiligt ist. Danach teilen wir die anonymisierten Ergebnisse mit Ihnen.

Schritt 3

Weitersagen

Wenn es Sie überzeugt: Laden Sie uns zu Ihren Treffen, Tagungen und Elternabenden ein (kostenlos, auf Deutsch, Italienisch oder Englisch, wo immer Sie sind), teilen Sie unseren kurzen Leitfaden für Eltern mit Ihrem Netzwerk und empfehlen Sie Maiora den Familien, die Sie um Rat fragen.

Wer hinter Maiora steht

Maiora wird von Paolo De Pascalis entwickelt, Softwareingenieur und Vater von zwei Kindern in München, der so etwas für seine eigenen Kinder wollte und nicht finden konnte. Die ersten Nutzer waren seine Familie, dann die Freunde seiner Kinder.

Warum Maiora

Ad maiora! ist der lateinische Ruf zu Größerem. Für uns sind das das Wohl und das gesunde Aufwachsen der Kinder, die vor Profit und größtmöglicher Verbreitung kommen müssen: Die Technik soll für uns arbeiten, nicht umgekehrt.

Häufige Fragen

Welche Daten speichert Maiora über Kinder?

Nur, was das Konto braucht: den Namen, den die Eltern wählen, ein Geburtsdatum, damit wir wissen, wann das Kind 18 wird, und die technischen Daten, die für die Zustellung von Nachrichten nötig sind. Ein Kinderkonto hat keine Telefonnummer. Nachrichten sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt, wir können sie also nicht lesen, und sie werden nach 14 Tagen von den Servern gelöscht. Alles wird in der EU gespeichert.

Und Mobbing oder unangemessene Inhalte?

Weil nur von Eltern freigegebene Kontakte ein Kind erreichen können, sind die schwersten Risiken, also Fremde, Cybergrooming und unerwünschte Bilder von außen, von vornherein ausgeschlossen. Im Freundeskreis kann es trotzdem Konflikte geben, wie in der Schule. Eltern sehen jeden Kontakt und jede Gruppe, entscheiden, wer dazugehört, und was in jeder Gruppe geteilt werden darf. Gerade hier wäre uns der Blick Ihrer Fachleute besonders wertvoll.

Warum nicht die Elternfunktionen von WhatsApp?

WhatsApp ist für Milliarden Erwachsene gebaut und gehört einem Werbekonzern. 2026 kamen Kontrollen für Jugendliche obendrauf. Maiora hat am anderen Ende angefangen: Zuerst kam der Schutz der Kinder, und jede Funktion wurde darauf aufgebaut.

Fairerweise: Wenn ein Kind schon ein Smartphone hat und die ganze Klasse auf WhatsApp ist, sind dessen Kontrollen eine vernünftige Wahl. Maiora ist für Familien, die früher anfangen möchten, ohne eigenes Handy des Kindes und außerhalb der großen Plattformen.

Können Eltern die Nachrichten ihrer Kinder lesen?

Nein. Dafür gibt es keine Funktion, und auch wir können sie nicht lesen. Eltern sehen jeden Kontakt und jede Gruppe und entscheiden, wer dazugehört. Was geschrieben wird, sehen sie nicht.

Was bedeutet eine Zusammenarbeit mit uns?

Nur, was Sie wählen. Keine Kosten, keine Exklusivität, und jeder Schritt kann der letzte bleiben: ein Gespräch, ein Pilotprojekt oder eine Einladung zum Vortrag. Ihre Empfehlung möchten wir uns verdienen, nicht am Anfang erbitten.

Ist Maiora schon verfügbar?

Ja, in einer geschlossenen Beta auf Android und iPhone, auf Deutsch, Italienisch und Englisch. Für ein Pilotprojekt richten wir jede Familie selbst ein.

Wer finanziert Maiora, und womit soll es Geld verdienen?

Heute finanziert es sein Gründer selbst, ohne Investoren und ohne Werbekunden. Alles, was Maiora heute kann, bleibt kostenlos. Später kann es zusätzliche Funktionen in einem freiwilligen Familien-Abo geben; die Schutzfunktionen bleiben immer kostenlos.

Lassen Sie uns sprechen

Schreiben Sie uns an info@maiora.chat. Erzählen Sie uns kurz von Ihrer Organisation und was Sie vorhaben, oder schlagen Sie einfach Zeit und Ort für ein Treffen vor.

Schreiben Sie uns